Abenteuerliche Geschichten

höhle-3
höhle-2
Das Abenteuer im Höllenschlund

“ Aufstehen!” rief Justins Mutter aus der Küche. “€ž Es ist schon halb 11”. Justin kroch einige Minuten später aus seinem Bett. Seine Mutter hatte schon das Mittagessen vorbereitet.
“€ž Heute kommen Anton und Dennis zu mir, ist das okay?” , fragte Justin. Seine Mutter war ganz erschrocken, als er das sagte. “ €žJustin, wir müssen heute zum Zahnarzt”. Justin sagte, nachdem er aufgegessen hatte: “ €žMuss der Zahnarzt eben warten”. Dann ging er aus der Küche ins Wohnzimmer. Nach ein paar Minuten klingelte es an der Haustür. Es waren Dennis und Anton. Sie gingen  ins Wohnzimmer ohne irgendetwas zusagen, dann schloss Justin die Tür zum Wohnzimmer zu.
Anton legte eine Karte auf den Tisch und sagte :” €žDas habe ich auf dem Dachboden gefunden.” €žVielleicht ist es eine Schatzkarte”, sagte Justin. Alle rissen sich jetzt die Karte aus der Hand um hineinzusehen,  aber Anton sagte: “ €žDie Karte ist nicht vollständig, da fehlt die Hälfte.” “ €žTreffen wir uns morgen noch mal?” ,  fragte Justin.” Ja” , sagte Anton, dann gingen sie alle wieder.
Ein paar Minuten später kam seine Mutter und fragte, was es so Wichtiges zu bereden gab. “ €žNichts, nichts”, sagte Justin. Dann ging er in die Stube und guckte Fernsehen. Am nächsten Tag kamen sie zu ihrem geheimen Treffpunkt.
Anton legte die Karte auf den Tisch und einen kleinen Stofffetzen, auf dem geschrieben war: “ €žWer hier herein läuft, kehrt nie wieder zurück!”
Alle kuckten ganz erschrocken. Anton sagte: “ €žDas habe ich noch in der Nähe der Karte gefunden, als ich nach dem 2. Stück suchte.” Justin sagte: “ €žHey, das da auf der Karte kommt mir bekannt vor. Das ist im Wald an dem alten, zugemauerten Minenschacht. Lass uns mal da hingehen.”
Sie machten sich auf den Weg zum Minenschacht, der im Dorf auch Höllenschlund genannt wurde. “ €žHey, guckt mal!”, rief Anton als er einen Stein vor dem Minenschacht ansah. “ €žDa steht: Wer hier hinein läuft, kehrt nie wieder zurück”.
Alle sahen auf den alten, zugemauerten Eingang. Justin nahm einen dicken Ast und rammte den Eingang, die Ziegelsteine fielen runter. Und zum Vorschein kam ein tiefer Tunnel, aus dem kalte und staubige Luft herauskam.
Justin sagte:” €žLass doch mal kucken, was da drinnen ist?” “ €žSpinnst du!”, sagte Anton.
Aber Dennis ließ sich nicht zweimal bitten.
Die zwei gingen in den schmalen Gang. Nach ein paar Metern sahen sie fast nichts mehr, Dennis wollte schon umkehren, doch Justin sagte:” €žKuck mal, da ist eine
Lore.” Sie waren so von der Lore fasziniert, dass sie sogar versuchten, damit zu fahren.
Plötzlich fuhr sie los und die beiden wussten nicht, was sie machen sollten. Da die Schienen alle verrostet waren, wurden sie so doll rum geschüttelt, dass Dennis sein Handy verlor. Als die Lore endlich stehen blieb, schien es so, als ob sie nie wieder hinausfinden würden. Sie irrten einige Stunden an den Schienen entlang und fanden glücklicherweise doch noch hinaus. Allerdings hatte Dennis nicht nur das Handy, sondern auch noch seinen Rucksack verloren. Als sie draußen waren, sagte Anton: “ €žDa habt ihr noch mal Glück gehabt, ihr hättet sterben können!”
Justin und Dennis waren immer noch geschockt, aber auch wegen dem Rucksack sauer, weil darin die Karte war.
Justin sagte: “ €žWir treffen uns morgen früh wieder hier, aber diesmal besser vorbereit.” Dann verabschiedeten sie sich und gingen nach Hause. Ihre Mütter empfingen sie schon aufgeregt und fragten, was denn los gewesen wäre.
Alle drei sagten, sie hätten vergessen wie spät es schon gewesen war. Am nächsten Tag trafen sie sich wieder vor der Mine. Jeder hatte etwas mitgebracht. Justin 2 Taschenlampen und etwas Brot, Anton hatte einen Rucksack mit 3 Helmen, ein Satellitentelefon und ein langes Seil, Dennis Streichhölzer und eine Deo- Dose.
Er sagte: “€ž Das wirkt mit Streichhölzern wie ein Flammenwerfer!” Jetzt gingen sie in die Mine, nur Anton folgte langsam, weil er immer noch Angst hatte. Sie gingen immer weiter bis sie an die Stelle kamen, wo die Lore stehen geblieben war.
Jetzt mussten sie die Taschenlampen auf extra hell stellen, da sie sonst nicht viel hätten erkennen können. Dann konnten sie weitergehen, nach ungefähr 120 Metern fanden sie eine Holztür.
Als Dennis dagegen trat, fiel die Tür zusammen als wäre sie aus Staub und zum Vorschein kam ein kleiner  Raum, in dem eine Blechkiste stand. Als Justin sie aufgemacht hatte, trauten sie ihren Augen nicht. Es  funkelte  nur so vor alten Schmuckstücken aus Diamanten, Smaragden und Gold und auch einige Gemälde waren darin. Es war vermutlich Kriegsbeute aus dem 2. Weltkrieg. Mittlerweile wurde es immer stickiger in der Mine, also beschlossen sie hinaus zu gehen.
Sie wollten grad loslaufen, da ging die Taschenlampe aus ” €žSo ein Mist!”,  rief  Anton. Justin machte die zweite an, aber auch diese funktionierte nicht. Alle drei tasteten sich langsam voran, Justin und Anton zogen die Kiste, Dennis machte seinen Flammenwerfer an. Wenigstens war er für Licht gut. Endlich zu Hause erzählten sie alles ihren Eltern. Sie sagten alle das Gleiche.
“ €žIhr könnt das nicht behalten, ihr müsst es den Behörden über geben. “
Wenig begeistert und auch traurig taten sie das dann auch und die Schätze wurden ihren Besitzern oder den Nachfahren übergeben. Einen Lichtblick gab es trotzdem. Sie bekamen alle drei einen Finderlohn. Als sie sich später noch einmal vor der Mine trafen, sagte Justin: “€ž Wenigstens war es ein cooles Abenteuer und den Höllenschlund muss man erst mal überleben!”

 Autor : Bastian Gaitzsch

höhle

Eine lange Reise mit dem Yeti 

Polen. Es ist Winter, dicke Schneeflocken fallen vom Himmel und alle Kinder gehen Schlitten fahren. Einer geht jeden Tag Schlitten fahren, Philip. Er findet es so toll, den Berg herunter zu rauschen. Eine alte polnische Sage besagt, dass jemand, der immer Schlitten fährt, von einem Yeti geholt wird. Dieser verschleppt die Menschen in eine Höhle, die auch “ €žHöllenschlund” genannt wird. Philip glaubt nicht an die Sage, er findet, dass es Yetis überhaupt nicht gibt. So geht Philip mit seinen Freunden, dem langen Fritz, dem blonden Otto und dem sommersprossigen Emil jeden Tag auf den Berg und sie haben viel Spaß dabei. Keiner von den Freunden wusste, dass sich am unteren Ende des Berges eine Höhle
befindet. Eines Tages, es begann schon dunkel zu werden, entdeckte Philip die Höhle, er und seine Freunde waren sehr neugierig, sie beschlossen zusammen, direkt hineinzufahren. Als sie in der Höhle angekommen waren, flogen hunderte von Fledermäusen davon. Die Jungen gingen immer weiter einen kleinen, engen Durchgang entlang, plötzlich standen sie vor einem Abgrund, wo sich Reptilien, Ratten und Mäuse tummelten. Philip, Fritz, Otto und Emil bekamen es mächtig mit der Angst zu tun, aber sie zeigten sich kämpferisch. Sie nahmen all ihren Mut zusammen und sprangen hinunter. Alle schafften diese Herausforderung. Sie liefen immer weiter, bis sie an eine Wand gelangten, wo sich eine große Tür befand. Sie drückten den Hebel nach unten, es knarrte mächtig und die Tür ließ sich langsam öffnen. In der hintersten Ecke sahen sie ein kleines Lagerfeuer. Die Freunde fragten sich, wer hier wohnt. Philip sagte: “ Bestimmt der Yeti”. Alle lachten über Philip. Ganz leise schlichen sie näher zu dem Feuer, damit sie etwas erkennen konnten. Sie grübelten, vielleicht wohnte auch Ötzi, der Steinzeitmensch hier, von denen sie in ihren Büchern gelesen hatten. Überall hingen Pelze von Tieren herum. Auf einmal hörten sie ein lautes Brüllen, sie hatten Angst und wollten wieder davonlaufen, aber die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Sie sahen eine weiße Kreatur, die auf sie zukam. Es war der Yeti, von dem alle Leute gesprochen hatten, die Jungen konnten es nicht glauben. Der Yeti war sehr freundlich und bat die Jungen an das Lagerfeuer, wo sie gleich einen heißen Kakao zu trinken bekamen und sich aufwärmen konnten. Sie unterhielten sich. Die Jungen hatten unterdessen die Zeit ganz vergessen und wussten, dass sich ihre Eltern Sorgen machen würden. Das ganze Dorf war auf den Beinen, sie alle suchten nach den Jungen. Plötzlich hörten die 4 Freunde Stimmen in der Höhle, und auf einmal sahen sie viele Männer mit Fackeln und Mistgabeln auf sie zukommen. Sie wollten den Yeti festnehmen. Philip und seine Freunde konnten die Männer aufhalten und erklärten ihnen, dass der Yeti nach seiner Familie suchte. Sie mussten ihrem neuen Freund unbedingt helfen und überredeten ihre Eltern, bei der Suche behilflich zu sein. Diese stimmten nach langen Überlegungen zu. So begaben sich Philip, Fritz, Otto und Emil gemeinsam mit dem Yeti auf eine lange Reise. Ihr Ziel war Sibirien, genauer gesagt, Nowosibirsk. Dort waren der Yeti und seine Familie vor langer Zeit getrennt worden. Aber wie sollten sie nach Sibirien kommen? Philip sagte, er habe einen Onkel, der Pilot ist, dieser würde sie sicher nach Nowosibirsk fliegen. Gesagt getan und ein paar Stunden später waren sie bei -30 Grad Celsius in Sibiriens größter Stadt angekommen. Ein eisiger Wind wehte den Freunden ins Gesicht. Überall hatte sich schon herumgesprochen, was für eine besondere Delegation aus Polen gekommen war.
Franz Hauswald
Klasse 6a 

Die Heldentat eines 10-jährigen Mädchens 

Hallo, ich bin Anna und möchte von einem Mädchen namens Marie erzählen. Sie war ein kleines, 10 jähriges, nettes Mädchen, hatte schulterlanges, dunkelblondes  Haar und war immer sehr schüchtern. Dies wirkte sich auch auf die Schule aus. Sie meldete sich wenig und wurde immer viel gehänselt wegen ihren süßen Sommersprossen in ihrem zierlichen Gesicht. Die Eltern waren sehr besorgt um ihre Tochter, darum haben sie Marie in einem zweiwöchigem Feriencamp angemeldet, um ihre Angst, den Mund aufzumachen und nicht mehr so schüchtern zu sein, zu überwinden.
An einem Samstagvormittag packte Marie ihre Tasche, als sie damit fertig war, riefen die Eltern die Treppe hinauf:” Marie, kommst du bitte, wir müssen los!” Aufgeregt blickte sich Marie noch einmal in ihrem Zimmer um, ob sie alles hatte, dann schloss sie die Tür und ging zum Auto. Eine halbe Stunde dauerte die Fahrt von Sofia bis nach Wienershausen. Als sie angekommen waren, staunte Marie, alle Kinder, die dort waren, lachten miteinander, keiner wurde geärgert, auch nicht die mit Sommersprossen und überall standen bunte Zelte. Bunt mag Marie am meisten. Sie konnte es kaum erwarten, alle kennenzulernen. Als ihr Koffer ausgeladen war, nahm sie ihren Vati und ihre Mutti ganz fest in den Arm. Marie bekam von Mama links einen Kuss und von Papa rechts. Marie nahm ihren Koffer, ging los, drehte sich noch einmal um, winkte ihren Eltern zu und machte sich auf den Weg zum zuständigen Betreuer. Auf dem Weg zu ihm blickte sie sich schon mal um. Überall waren glückliche Kinder zu sehen, die miteinander spielten. Der Rasen war gemäht und die Jungen in dem Camp spielten Fußball. Als sie bei Herrn Wünsche angekommen war, so hieß der Mann, stellte sie sich kurz vor. Herr Wünsche sprach: “ Ich zeige dir jetzt mal, wo du schläfst und wer deine Zeltkameradinnen sein werden.” Er führte sie zu einem roten Zelt und ihre Schlafgesellen waren noch drei andere Mädchen, die Maja, Franzi und Nicole hießen. Die drei Mädels stellten sich vor und gaben Marie ihre Hand. Sie stellte sich dann auch vor. “€žNun, ich lass euch dann mal allein”, sagte Herr Wünsche. Marie, Maja, Franzi und Nicole unterhielten sich noch den ganzen Tag und Abend. Sie wurden schnell Freunde. Nicole erzählte von ihrem langweiligen zuhause, Franzi von ihren gemeinen Eltern und Maja von ihrem bescheidenen Tagesablauf. Dann fragten sie Marie, warum sie im Camp ist. Sie überlegte nicht lang und erzählte drauf los, dass sie in der Schule wegen ihren Sommersprossen geärgert wird und sie sehr ängstlich und schüchtern ist. Franzi erwiderte Marie:”€ž Das war bei mir auch so, bis ich das erste Mal hier war. Als ich wieder in die Schule ging, hatte ich keine Angst mehr, was zu sagen.” Die 1. Woche verging schnell, Marie wurde auch mit den anderen Kindern vertrauter. Sie lernte es offener zu sein und ihre eigene Meinung gut zu vertreten. Es gab jedoch einen Jungen, der Paul hieß, der ärgerte immer die Mädchen und war eher Einzelgänger. Die anderen Jungen konnten ihn auch nicht leiden, weil er immer gewinnen wollte.
In der Mitte der 2. Campwoche war sozusagen der Höhepunkt des Ganzen. Es war eine Nachtwanderung in eine Höhle geplant, um zu testen, wie vertraut sich die Kinder geworden waren. Paul, der schon eher von der Nachtwanderung mitbekommen hatte, freute sich riesig, er hatte nämlich geplant, halbleere Batterien in die Taschenlampen zu mogeln und die anderen zu erschrecken. Als die anderen Kinder von der geplanten Wanderung erfuhren, klang ein großes Freudengeschrei auf. An diesem Tag, Dienstag, mussten alle etwas eher schlafen gehen. In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch manipulierte Paul die Taschenlampen. Am nächsten Morgen hüpften alle schnell aus ihren Betten, da sie schon so sehr aufgeregt waren wegen des Abenteuers am Abend. Sie machten ihre Betten und sich fertig. Der Vormittag war schnell um und der Abend rückte immer näher. Schließlich war er da, der Abend. Sie mussten 4-er Gruppen bilden, nur Paul wollte allein in die Höhle gehen und das hatte seinen Grund, den wusste bloß keiner. Marie, Maja, Franzi und Nicole waren natürlich ein Team. Falls sich eine Gruppe auf dem Rückweg verlaufen sollte, bekam jedes Team ein Tastenhandy mit der Nummer des Betreuers Herrn Wünsche, Paul war stur und sagte laut: “ €žIch brauche so was nicht, ich schaffe das auch so!” Der Start zur Höhle war 20.00 Uhr.
19.50 Uhr war Treffpunkt bei Herrn Wünsche. Kurz wurden noch die Regeln erläutert und auf  Zusammenhalt hingewiesen. Maries Gruppe war die erste, die los gelaufen ist. Sie kamen an der Höhle an, bewunderten sie kurz und gingen hinein. Es war sehr staubige und eklige Luft. Sie waren ca. 5 Minuten in der Höhle, da gingen auf einmal die Taschenlampen der 4 aus. Sie sind sehr erschrocken und heftig zusammengezuckt. Zum Glück flackerte noch leicht die Taschenlampe von Nicole. Damit konnte Marie die Ersatzbatterien, die sie am Morgen in ihren Rucksack gepackt hatte, rausholen und austauschen. Dann hatten sie endlich wieder Licht. Plötzlich gab es einen lauten Schrei. Der kam von Paul, um die Mädels zu erschrecken, er rannte aus der Höhle, um nicht entdeckt zu werden. Die 4 zuckten wieder zusammen. Maja schlug vor, die Höhle nun endlich zu verlassen. Gruselig war es nämlich doch ganz doll. Als sie aus der Höhle gefunden hatten, hörten sie laute Hilfeschreie. ”Hilfe! Hilfe! Hört mich denn jemand? Hilfe!” Das Team folgte den Hilfeschreien. Als sie sahen, wer die lauten Schreie von sich gab, waren sie verwundert, weil dort Paul lag, der sich beim Rennen das Bein verknackst hatte. Sie fragten verwundert, warum er nicht auf dem Weg geblieben ist, er antwortete mit leiser Stimme: “ Ich habe euch erschreckt, ich war das mit den Taschenlampen. Es tut mir leid!” ” Hättest du lieber das Handy angenommen und nichts abgestritten, dann hätte dir schon längst einer geholfen.” Marie ging zu Paul und sah sich sein Bein an. Als sie es vorsichtig bewegte, schrie Paul: “ Aua, das tut weh, hör auf!” Marie versuchte, eine Schiene aus Holz zu bauen und mit einer Bandage zu fixieren. Franzi und Nicole halfen mit, Holzstückchen zu sammeln. Als genug gesammelt war, fing Marie an, um sein Bein eine Bandage zu bauen, das hatte ihr mal ihre Mutti gezeigt, diese arbeitete nämlich als Sanitäter. In der Zeit hielt Maja Paul die Hand, er hätte am liebsten vor Schmerzen losgeschrien, stattdessen hat er Majas Hand zusammengedrückt. “ So, fertig!”, sagte Marie mit erhobener Stimme.” Danke, das was ich euch angetan hab, war wirklich nicht toll, ich hab es gar nicht verdient, dass ihr mir helft.”  Die Mädchen dachten nur, dass er da schon zu einer wichtigen Erkenntnis gekommen ist. Sie gingen zurück zum Camp. Auf dem Weg dorthin rief Nicole den Betreuer an und berichtete über die Lage. Als sie im Camp angekommen waren, warteten schon alle. Im Camp entschuldigte sich Paul nochmal, vor allem bei den Mädchen. Sie nahmen die Entschuldigung an und verziehen ihm. Als sich der Betreuer das Bein anschauen wollte, fragte er, wer die Bandage gebaut hat. Maja antwortete: “ Marie! Marie hat das gemacht.” Alle waren sehr erstaunt über  Maries Heldentat. Am nächsten Abend wurde noch Knüppelkuchen gemacht und auch die restlichen Tage vergingen schnell. Nun waren die 2 Campwochen schon um und alle Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt. Als Maries Eltern kamen, sahen sie Marie, die mit den anderen Kindern spielte und waren stolz auf ihre Tochter. Alle Kinder haben sich ausgemacht, nächstes Jahr wieder 2 Wochen zu campen.
Als Marie und ihre Eltern zuhause angekommen waren, erzählte Marie von den schönen, aufregenden und lustigen Wochen mit den anderen Kindern. Auch in der Schule wurde Marie besser, sie wurde nicht mehr gehänselt, weil sie selbstbewusster auftrat und sie hatte auch keine Hemmungen mehr davor, was zu sagen. Marie fand neue Freunde in der Schule und blieb mit ihren Camperfreunden in Kontakt. 

Leonie Neumann